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Was ist das magische Dreieck?

Zu den am häufigsten benutzten Begriffen im Projektmanagement gehört das „Magisches Dreieck“. Was aber symbolisiert es und in welchem Zusammenhang steht es mit dem Projektziel?

Das magische Dreieck beschreibt symbolhaft den Zusammenhang von Projektkosten, Projektdauer und Projektanforderungen. Diese Einflussgrößen werden den Ecken des magischen Dreiecks zugewiesen. Ein Projektziel positioniert sich innerhalb des Dreiecks. Damit nimmt es eine spezifische Entfernung zu allen drei Ecken ein. Anders gesagt: die gewünschten Projektkosten und die vorgegebene Projektlaufzeit stehen nun in Abhängigkeit zu den Anforderungen. Diese werden auch als Qualität des Projektes bezeichnet. Je höher beispielsweise die Anforderungen und damit die Qualitätserwartungen steigen, desto mehr strebt das Projektziel in diese Ecke. Damit entfernt es sich automatisch vom ursprünglichen Kosten- und Zeitziel. Wer mehr will muss auch bereit sein, mehr zu zahlen oder mehr Zeit zu investieren. Diese Wahrheit lässt sich außerhalb des Projektmanagement anwenden:

Wenn eine Sache „schnell, schnell“ erledigt wird, leidet in der Regel die Qualität. Das Dilemma des klassischen Projektmanagements ist nun, dass der Auftraggeber am Anfang des Projektes genau wissen will, was es kostet und wann das Projekt fertig sein wird. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt sehr oft die inhaltlichen Anforderungen noch nicht ausreichend geklärt. Damit läuft er Gefahr etwas zu versprechen, was nicht gehalten werden kann. Gut, billig und schnell geht im Fastfood-Lokal um die Ecke, nicht aber im Projektmanagement.

Daher muss vor der Planung der inhaltlichen Auftragsklärung ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Ist dies nicht möglich, können wir diese explizite Ecke des magischen Dreiecks nicht bestätigen. Hält man dennoch an den Zeit- und Kostenvorgaben fest, lässt sich das Projekt nur agil umsetzen, da in diesem Fall die inhaltlichen Anforderungen erst während der Projektumsetzung festgelegt werden. Damit ist das Projektergebnis im Detail ungewiss. Gewiss sind aber Zeit und Kosten, die verbraucht werden, weil sie vorgegeben wurden. Das konkrete Ergebnis erscheint erst am Ende des agilen Projektes. In der klassischen Planung wird das Endergebnis bereits in der Planung vorweg genommen. Daher ist es in diesem Fall sehr wichtig, auf inhaltliche Veränderungen zu reagieren. Jede neue inhaltliche Anforderung entfernt das Projekt von den ursprünglichen Kosten und Zeitvorgaben. Dies muss mit dem Auftraggeber abgestimmt werden, um die neuen Positionen des Projektzieles im magischen Dreieck verbindlich abzustimmen. Andernfalls werden die Erwartungshaltung des Auftraggebers und die Realität auseinanderdriften. All das hat fatale Folgen für die Zusammenarbeit, bzw. für die Endabnahme des Ergebnisses. Aus diesem Grund sollte im klassischen Projektmanagement das Projektziel immer kontinuierlich innerhalb des magischen Dreiecks ausbalanciert werden.

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